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Im Idealfall profitieren alle

Silvia Hirsig mag die Eigenständigkeit. Im NDS HF Pflege, Gesundheitsförderung und Prävention hat sie die Kompetenzen erworben, um am Arbeitsplatz Innovationen umzusetzen. «Für uns ist das ein Idealfall», sagt ihr Vorgesetzter Max Haueter. 


Das Altersheim Sonnhalde in Burgdorf hat ein Markenzeichen: «Wir sind ein familiärer Betrieb», sagt Max Haueter, der als Leiter Pflege, Betreuung und Aktivierung im Haus tätig ist. Mit 37 Bewohnerinnen und Bewohnern ist die Einrichtung im Vergleich zu anderen Alterszentren eher klein. Umso mehr schätzt Max Haueter Mitarbeitende, die engagiert, innovativ und qualifiziert sind. Die 51-jährige Silvia Hirsig erfüllt genau diese Attribute. «Sie ist stets mit Kopf, Herz und Hand an der Arbeit» Ihre fachliche Kompetenz verbinde sie geschickt mit Einfühlungsvermögen, sagt Max Haueter über die diplomierte Pflegefachfrau HF. Silvia Hirsig hört ihrem Vorgesetzten aufmerksam zu. «Ja, es trifft zu, dass ich ein feinfühliger Mensch bin», so Silvia Hirsig. Ausserdem hat sie ihre Kommunikations- und Auftrittskompetenz erheblich gestärkt, was ihr im Umgang mit Bewohnerinnen und Bewohnern Vorteile bringt. Das Wissen dazu hat sich Silvia Hirsig am BZ Pflege im Nachdiplomstudium HF Pflege, Gesundheitsförderung und Prävention angeeignet.


Das Wissen fliesst ein

Silvia Hirsig arbeitet seit sechs Jahren als Tagesverantwortliche Pflege in der Sonnhalde. Die Initiative für die Weiterbildung hat sie selbst ergriffen, erklärt die Fachfrau, die Innovation und Herausforderung mag. Ihr Arbeitgeber hat bei der Realisierung ihrer Pläne mitgeholfen und ihr während der Weiterbildungssequenzen stets den Rücken freigehalten. «Das war für mich eine grosse Unterstützung», erklärt Silvia Hirsig. Ihre neu erworbenen Kenntnisse bringt sie nun am Arbeitsplatz ein, was für Max Haueter «ein Idealfall» ist. So hat Silvia Hirsig beispielsweise einen Leitfaden für Angehörige entwickelt, der sich auf die Phase vor und nach dem Eintritt bezieht. Ein Thema, das im Pflegeteam offenbar immer wieder für Fragen und Diskussionen gesorgt hatte. Mit dem Leitfaden steht nun ein professionelles Arbeitsinstrument bereit, das Klarheit schafft. 


Freude an der Entwicklung

Auch im Rahmen von internen Weiterbildungen für bestimmte Zielgruppen hat sich Silvia Hirsig nach dem Abschluss des NDS bereits engagiert. «Ihr Fachwissen wirkt sich äusserst positiv auf das Team, die Bewohnenden sowie auf Angehörige aus», betont Max Haueter. Silvia Hirsig freut sich darüber. Sie ist davon überzeugt, dass Eigeninitiative und Entwicklungsfreude in einer kleinen Institution eher auf Resonanz stossen als in einem Grossbetrieb. In der Sonnhalde Burgdorf ist diese Innovation angekommen. Ganz besonders, weil sich Kleinbetriebe auf dem Markt nur dann behaupten können, wenn sie ihre Kultur pflegen und somit zu einer eigenen Marke werden.



Bezugsperson von Silvia Hirsig


Name

Max Haueter


Jahrgang

1955


Arbeitgeber

Altersheim Sonnhalde Burgdorf


Funktion

Leiter Pflege, Betreuung und Aktivierung / Stellvertreter der Heimleiterin


Berufliche Laufbahn

Erstausbildung als Buchdrucker, Diplom in psychiatrischer Krankenpflege, 14 Jahre Tätigkeit in einem Regionalspital und anschliessend 4 Jahre in einem Bezirksspital, seit 17 Jahren in der Altersbetreuung engagiert


Weiterbildung

Diverse pflegespezifische Aus- und Weiterbildungen sowie in Führung und Coaching


Berufsbildung heisst für mich

Sich fachliches Wissen und praktisches Können aneignen und dieses umsetzen, dazu lernen und Freude daran haben


Was ich im Leben mag

Fröhliche Menschen und hin und wieder einen Marathonlauf


Mein Motto

Professionalisierung in kleinen Schritten